Ein Kosovo-Albaner kam mit seiner Frau und den drei Kindern im Alter von 9,
8 und 6 Jahren nach Thalham und stellte dort einen Asylantrag. Während der Einvernahme stellt man die Vermutung an, dass sie entweder über Ungarn oder Slowenien nach Österreich gelangt sind, und leitete daraufhin ein Ausweisungsverfahren ein.
Da die Mutter die Kinder zu versorgen hatte, wurde der Vater vor den
Augen seiner Kinder in Schubhaft genommen (PAZ Salzburg). Allerdings wurde
der Frau nicht einmal mitgeteilt, wo man ihren Mann hinbringen wird, auch
der Mann wusste nichts vom Verbleib seiner Familie.
Als Erschwernis kommt noch hinzu, dass die Ehefrau in Thalham den Mann im
PAZ Salzburg nicht besuchen kann, weil ja für Asylwerber im Zulassungsverfahren Gebietsbeschränkungen gelten und so die Familie die Zulassung getrennt abwarten muss.
Der aus Moldawien stammende Schubhäftling Herr S. verlor in seiner Jugend ein Bein... mehr
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