Weihnachten wird eine somalische Mutter mit ihren beiden Kleinkindern, 4 und 18 Monate alt, vermutlich in Schubhaft verbringen.
Die somalische Familie war nach Asylantragstellung und während des Zulassungsverfahrens im sog. gelinderen Mittel in einer Pension in Oberösterreich untergebracht. Ein Berufungsverfahren war anhängig. Noch bevor ihr Rechtsanwalt einen negativen Bescheid erhalten hat und somit auch für die Familie völlig überraschend, wurde die Familie von der Polizei aufgesucht. Der Familienvater war zu dieser Zeit gerade auswärts bei Bekannten. Die Frau wurde aufgefordert, sich und ihre Kinder anzuziehen und ihre Sachen zu packen. Wie von Zeugen geschildert, spielten sich menschlich dramatische Szenen ab, da die Frau ob des Abschiebungsversuches ohne ihren Ehemann in Verzweiflung geriet. Die Frau wurde allein mit ihren zwei Kleinkindern nach Schwechat gebracht, von wo aus die Abschiebung sofort vollzogen werden sollte. Auf Grund der nervlichen Belastung und der Panik widersetzte sich die Frau und wurde die Abschiebung daher unterbrochen. Daraufhin wurde sie gemeinsam mit ihren zwei kleinen Kindern direkt in Wien ins Polizeianhaltezentrum gebracht.
Der aus Moldawien stammende Schubhäftling Herr S. verlor in seiner Jugend ein Bein... mehr
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